Der neue Mitsubishi L200
Ein Pickup für Deutschland
- Modellvorstellung -
Am 1. Dezember 2005 stellte Mitsubishi anlässlich der Bologna-Motorshow in Italien die Neuauflage des Pickup-Klassikers und Europa-Bestellers L200 der Öffentlichkeit vor. Die Markteinführung des neuen Modells erfolgt in Deutschland am 25. März 2006.
Konzipiert wurde der dynamische, in seinem Erscheinungsbild von der Rallye-Dakar-Motorsportvariante inspirierte Mitsubishi-Pickup für die europäische Eintonnen-Nutzlastklasse. Neben einem dynamischen Auftritt, den Autokäufer in diesem Fahrzeugsegment zunehmend erwarten, bietet der L200 das Komfort- und Sicherheitsniveau eines modernen SUV. Damit entspricht er in idealer Weise den Anforderungen des europäischen Marktes, auf dem rund 35.000 Einheiten pro Jahr abgesetzt werden sollen.
Wesentliche Produktmerkmale des neuen L200 im Überblick:
- emotionales, an den Pajero Evolution angelehntes Design,
- marktgerechte Abmessungen (Länge / Breite Doppelkabiner: 5,00 m/1,80 m)*,
- 2.153 Millimeter nutzbare Innenraumlänge (Doppelkabiner),
- permanenter Allradantrieb „Super Select 4WD“** (Alleinstellung im Pickup-Segment),
- Fahrstabilitäts- und Traktionsregelung** (Alleinstellung im Pickup-Segment),
- kleinster Wendekreis-Durchmesser in der Klasse (11,8 m),
- Common Rail Direkteinspritzer Dieselmotor nach Euro-4-Abgasnorm,
- Vier-Sterne-Rating als Zielvorgabe für das Euro NCAP-Crashtestverfahren,
- drei Karosserievarianten (Einzel-,Club-Cab und viertürige Doppelkabine),
- limousinenartige Raumverhältnisse und entsprechender Sitzkomfort im Fond,
- innovative Ausstattungsdetails wie eine elektrisch versenkbare Heckscheibe.
Der neue L200 steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, die über sechzigjährige Pickup- und über siebzigjährige Allradtradition von Mitsubishi fortzuführen und die starke Position des Vorgängers weiter auszubauen. Dessen Status lautete immerhin:
- Marktführerschaft in Europa,
- über 340.000 verkaufte Einheiten in Europa seit 1996 (aktuelle Generation),
- über 700.000 Thailand-Exporte seit 1988,
- Gewinner des „FIA Cross Country Rallye World Cups“ 2003.
Gebaut wird der neue L200 wie alle Mitsubishi-Pickupmodelle der Eintonnen-Kategorie von Mitsubishi Motors Thailand Co. Ltd. im Werk Laem Chabang.
* kann je nach Ausstattung und Modellvariante variieren.
** bei Ausstattung „Intense“
Unternehmen
- Schlüsselrolle in der Produktstrategie -
In Europa, wo die Autokäufer einer wachsenden Vielfalt neuer Konzepte und Nischenmodelle gegenüber stehen, stellt die Pickup-Kategorie in doppelter Hinsicht eine attraktive Option dar:
- einerseits unter dem Marketingaspekt, da sie sich in Technik, Design und Nutzung immer stärker an das populäre SUV-Segment anlehnt und zugleich gewerblich einsetzbar ist
- und andererseits unter dem Geschäftsaspekt, da das Wachstum im Pickup-Segment den Herstellern hohe Profitabilität verspricht.
Stärken: Volumen, Image und Profit
Mit der Vorgängergeneration des L200 löste Mitsubishi 1996 einen Trend aus. Der japanische Pickup avancierte auf der europäischen Bühne zum Marktführer seines Segments und blieb es bis 2003. Durchschnittlich 38.000 Einheiten pro Jahr, insgesamt über 340.000 Exemplare, wurden zwischen 1996 und 2004 abgesetzt.
Zudem besetzt er eine wichtige Rolle in der SUV-Palette von Mitsubishi. Diese umfasst:
- den „Softroader“ Outlander als Kern-Modell für den europäischen SUV-Markt,
- die Modelle Pajero und Pajero Sport als authentische Offroader für Allrad-Enthusiasten,
- und eben den L200 als vielseitigen „Sport Utility Truck“.
Mit Anteilen von 16 Prozent am Fahrzeugabsatz und 18 Prozent am Umsatzvolumen avancierte der L200 im markeninternen Bestseller-Ranking zur Nummer drei hinter Colt und Lancer und unterstrich damit seine Wichtigkeit für die Produktstrategie von Mitsubishi Motors Europe (MME). Besonders deutlich wird dies in Großbritannien, wo der L200 zu dreißig Prozent am Gesamtabsatz der Marke partizipiert und mit 48 Prozent Marktanteil die klare Nummer eins im dortigen Pickup-Segment markiert.
Auch in den südeuropäischen Ländern Spanien, Italien, Frankreich und Portugal spielt die SUV-Palette von Mitsubishi eine starke Rolle: Einschließlich des L200 wurden hier im Jahr 2004 34.054 Mitsubishi-SUVs – und damit knapp 68 Prozent des Gesamtabsatzes der Marke in dieser Marktregion (50.446 Einheiten) – verkauft. Bezogen auf Gesamteuropa entspricht dies 32 Prozent des SUV- beziehungsweise 15 Prozent des Gesamtabsatzes – eine wichtige Profitquelle für das Unternehmen.
Schlüsselposition in Südostasien
Zu den Hauptdarstellern der Marke zählt das markante Pickup-Modell auch auf globaler Ebene. Als zentraler Produktions- und Exportstandort von Pickup-Modellen der Eintonnen-Kategorie für die Märk-te der Welt (außer Nordamerika und Japan) bedeutet die Fertigungsstätte in Thailand eine Schlüsselposition für die weltweite Produktstrategie des Unternehmens. Aus diesem Grund wurde während der vergangenen Jahre gerade hier daran gearbeitet, die Geschäftsbasis und Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken.
1988 war Mitsubishi der erste japanische Hersteller, der in Thailand gebaute Fahrzeuge in die Weltmärkte exportierte. Heute werden von dort aus mehr als 140 Länder und Verkaufsregionen beliefert, eine der größten davon ist Europa. Seit das Unternehmen 1995 die Produktion von Pickup-Modellen der Eintonnen-Klasse in Thailand konzentrierte und zudem eine ständig steigende Nachfrage nach diesen Fahrzeugen verzeichnete, nahm das Exportvolumen kontinuierlich zu und erreichte im (fiskalischen) Jahr 2004 die Rekordhöhe von 88.860 Einheiten. Gegenüber dem Vorjahr bedeutete dies eine Steigerung um 30 Prozent.
Im Februar 2005 avancierte MMC zum ersten Automobilhersteller, der von Thailand aus (kumulierte) 700.000 Fahrzeuge exportierte und damit durch die Stärkung der Automobilindustrie, Schaffung von Arbeitsplätzen und Deviseneinnahmen den größten Beitrag zur thailändischen Wirtschaft leistete.
Mitsubishi Motors Thailand: Produktion, Absatz und Export
| Fiskalisches Jahr | 2002 | 2003 | 2004 |
|
Produktionsvolumen
(davon Pickups) |
107.589
(100.034) |
103.511
(95.680) |
130.188
(120.572) |
|
Verkaufsvolumen
(davon Pickups) |
29.880
(22.978) |
33.799
(27.817) |
39.564
(32.780) |
|
Export-Verschiffungen
(davon Pickups) |
78.729
(77.285) |
68.168
(66.244) |
88.860
(86.367) |
| KD Export-Verschiffungen (nur Pickups) | 13.830 | 16.980 | 21.030 |
TRADITION
- Wurzeln in den sechziger Jahren -
In Europa ist die Pickup-Klasse dabei, sich eine eigene Nische im Freizeit- und Lifstylebereich zu schaffen. Im Falle L200 profitieren die Käufer dabei von der jahrzehntelangen Erfahrung, die Mitsubishi in diesem Segment vorweisen kann.
Vom Mizushima zum Mitsubishi Colt,…
Die Pickup-Historie der Marke markieren Modelle wie der Mizushima von 1946, ein dreirädriger Mini-Truck mit 0,4 Tonnen Nutzlast; oder der „Leo“ von 1959, der schon damals die heute noch gültige Dreiecksform des Frontgrills besaß und einen Grundstein für den erfolgreichen Eintritt des Unternehmens in den Pkw-Markt legte.
Auch weiter entfernte Verwandte wie der Zweitonner „Jupiter Junior“ und der erste Colt-Pickup von 1967 prägten die hohe Reputation von Mitsubishi auf dem Pickup-Markt. Letzterer basierte auf dem Rahmen des damaligen Colt 1000F, transportierte Nutzlasten von bis zu 500 Kilogramm und unterstrich mit seiner großen Popularität die Sensibilität von Mitsubishi für neue Trends und Kundenbedürfnisse.
…über Forte,…
So erkannte Mitsubishi in den frühen Siebzigern, dass ein dynamischeres, mehr Pkw-orientiertes Design beim Publikum besser ankommen würde. Da das nächste Pickup-Modell auch für Exportmärke (vor allem die USA) vorgesehen war, wurde Chrysler, das damals Mitsubishi-Modelle unter eigenem Namen vermarktete, in die Designentwicklung involviert.
1978 wurde der Mitsubishi Forte vorgestellt – für die Überseemärkte bereits unter der Bezeichnung L200. Schon im ersten Jahr wurden 45.000 Fahrzeuge verkauft. Im folgenden Jahr übersprang der Absatz sogar die 100.000-Einheiten-Marke, wobei allein der US-Markt fast 5.000 Verkäufe pro Monat verzeichnete. Dort wurde der Forte übrigens auch als Chrysler D60 und Plymouth Arrow vermarktet und 1979 vom Magazin „Pickup, Van and 4WD“ zum „Pickup of the year“ gewählt, was seiner Popularität zusätzlichen Schub verlieh.
1986 erfuhr der Forte eine Modellpflege und wurde im gleichen Jahr in Japan vom Markt genommen. Dafür schrieb er als L200 die Erfolgsstory fort und unterstrich mit fast 130.000 Einheiten pro Jahr (1985-1987) die hohe Reputation und Akzeptanz der Marke.
… Strada I…
1991 markierte einen Wendepunkt in der Pickup-Historie von Mitsubishi. Der Forte wurde von einem Modell abgelöst, das eine neue, auf den Exportmärkten zunehmend gefragte Pickup-Generation repräsentierte: robust, funktional und mit SUV-artigem Charakter – den Strada.
Mit der Modellbezeichnung Forte war auch das Nutzfahrzeugimage der Baureihe Vergangenheit. Denn Mitsubishi hatte erkannt, dass ein verstärktes Engagement im SUV-Segment notwendig war, um der wachsenden Faszination an einem Outdoor-orientierten Lebensstil Rechnung tragen zu können.
Dementsprechend präsentierte sich die erste Strada-Generation als dynamischer Sport-Pickup mit markantem Frontgrill, voluminösen Stoßfängern, Aluminiumrädern, Doppelrohr-Überrollbügel und den breitesten Reifen der Klasse. Das Interieur der Doppelkabiner-Ausführung ähnelte in Ausstattung und Komfort dem eines Pkws, die größte Ladefläche des Pickup-Segments garantierte zudem Variabilität und hohen Nutzwert. Als adäquater Antrieb diente ein 2,5-Liter-Turbodieselmotor mit 100 kW/136 PS und einem maximalen Drehmoment von 314 Newtonmetern (Generation „4D56“), der in Kombination mit einem 75-Liter-Tank große Aktionsradien ermöglichte.
… und Strada II zum Triton
Die 1996 eingeführte zweite Strada-Generation war in Japan entwickelt worden und wurde in der thailändischen Fertigungsstätte Sittipol gebaut. Dem Marktdebüt folgte die Entscheidung, die Produktion von Pickup-Modellen der Eintonnen-Klasse zukünftig in diesem Land zu zentralisieren.
In den Exportmärkten unter der Bezeichnung L200 und in Asien als „Triton“ vermarktet, entwickelte sich das modern gestylte Pickup-Modell mit einer (kumulierten) jährlichen Exportquote von über 700.000 Einheiten zum Besteller für die Mitsubishi Motors Corporation, für Mitsubishi Thailand und für Mitsubishi Motors Europe. In Europa löste der L200 gar einen Lifestyle-Trend aus, der im Unterschied zum klassisch amerikanischen Pickup-Markt aber deutlich modischer orientiert war.
Sechzig Jahre nach dem kleinen Mizushima und nach insgesamt 2,6 Millionen gebauten Fahrzeugen – gerechnet ab dem ersten Mitsubishi Forte von 1978 – hat sich der L200 zu einem der populärsten Pickup-Modelle außerhalb der USA entwickelt. Auf dem US-Markt selbst hat Mitsubishi mit dem kürzlich vorgestellten Raider ebenfalls einen „Spezialisten“ etabliert, der auf den Geschmack und die Bedürfnisse amerikanischer Kunden maßgerecht zugeschnitten ist.
ENTWICKLUNG
- Europäisches Format -
Dass auch europäische Kunden für die trendige amerikanische Pickup-Szene empfänglich sind, zeigt das florierende Zubehörgeschäft der Hersteller selbst und auch freier Anbieter. Amerikanische Wild-west- und Westküsten-Romantik hat sicherlich ihren Teil dazu beigetragen, das Image der Pickup- und SUV-Generation vom einstigen Arbeitsgerät zum Lifestyle-Mobil nachhaltig zu verändern.
Unterschiedliche Marktsituationen
Das weltweit größte Absatzgebiet für Pickup-Fahrzeuge ist die nordamerikanische Freihandelszone NAFTA (North American Free Trade Agreement) einschließlich der Vereinigten Staaten, auf die allein die Hälfte der Nachfrage entfällt.
Im Verlauf der letzten zehn Jahre zeigte sich der Markt stabil bei rund 1,8 Millionen Einheiten pro Jahr, wegen der sich ändernden Marktbedingungen in Nordamerika ist allerdings eine leichte Schrumpfung zu erwarten. Für Thailand und Europa, zwei weiteren Kernmärkten, wird dagegen Wachstum prognostiziert. Für Europa zum Beispiel kalkuliert man ein Absatzplus von derzeit 100.000 auf bis zu 125.000 Einheiten jährlich, was einem Marktanteil von 0,7 Prozent entspräche.
Die globalen Märkte und Absatzregionen stellen unterschiedliche Anforderungen an Design und Technik.
- So werden Pickup-Trucks in Afrika und Asien hauptsächlich als Transportfahrzeuge in Farmbetrieben eingesetzt.
- In Thailand wird diese Fahrzeuggattung vor allem als Vielzweckmobil im privaten Bereich verwendet und macht rund 60 Prozent des Fahrzeugbestandes aus.
- In Europa und in Lateinamerika werden Pickups zu 94 Prozent als Business- und Freizeitfahrzeuge genutzt, von der amerikanischen Lifestyle-Welt sind sie jedoch weit entfernt. 18 Prozent der Besitzer sind Geschäftsleute, rund 14 Prozent Farmer.
Angesichts dieser Verschiedenartigkeit der Märkte kam für Mitsubishi nur eine kompromisslose Produktstrategie mit jeweils maßgeschneiderten Konzepten in Frage, die lokalen Bedürfnissen weit besser gerecht werden als Einheitsmodelle, wie sie von verschiedenen Mitbewerbern angeboten werden. So führte Mitsubishi in den USA im Herbst 2005 den 5,30 Meter-Mittelklasse-Pickup „Raider“ mit 4,7-Liter-V8- und 3,7-Liter-V6-Motoren ein. Die Entwicklung erfolgte in Kooperation mit DaimlerChrysler, produziert wird der Raider im DC-Werk Warren/Michigan.
Konsequente Entwicklung für Europa
Das europäische Verkehrsszenario ist geprägt von verkehrsreichen, urbanen Gebieten und hohen Autobahngeschwindigkeiten. Daraus ergeben sich spezifische Anforderungen an Fahrzeugabmes-sungen, Handlingeigenschaften, an die aktive und passive Sichherheit sowie an Komfort, Leistung und Emissionsverhalten.
- Für Europa und Thailand* stellt der L200 beziehungsweise Triton mit 2,5-Liter-Dieselmotor das optimale Produkt dar. Zu seinen typischen Merkmalen gehören:
- 5,00 Meter Außenlänge (Doppelkabiner)***, zugeschnitten auf die Größe europäi-scher Standard-Parkflächen.
- Permanenter „Super Select 4WD“-Allradantrieb** (Alleinstellung im Pickup-Segment).
- Elektronische Stabilitäts- und Traktionskontrolle** (Alleinstellung im Pickup-Segment).
- 11,8 Meter Wendekreisdurchmesser (Klassenbestwert).
- Dieselmotor nach Euro-4-Abgasnorm.
- Limousinenartige(r) Ausstattung und Komfort auch im Fond (z. B. Neigungswinkel der Rückenlehne, Mittelarmlehne mit integrierten Getränkehaltern) und markante Details wie eine elektrisch versenkbare Heckscheibe.
* Der L200 / Triton wird weltweit vermarktet; Ausnahmen sind Nordamerika (wo statt dessen der Raider angeboten wird) und Japan (wo das Fahrzeug wegen der geringen Größe des Pickup-Segments nicht angeboten wird).
** bei „Intense“ Ausstattung.
*** variiert je nach Aussattungsvariante
Das angestrebte europäische Format des neuen L200 erforderte die Fokussierung auf die folgenden Produktmerkmale:
-
1 – Markentypische Standfestigkeit und Zuverlässigkeit.
2 – Aktive und passive Sicherheit.
3 – Hohe Qualität.
4 – Hohe Bedienfreundlichkeit.
5 – Reduzierte Komponentenzahl durch Erhöhung der Gleichteilrate.
6 – Markantes Exterieur- und Interieurdesign.
Dieses Eigenschaftsprofil wiederum mündete in neun Schlüsselbereiche der Entwicklung:
-
1 – Sportliches Design.
2 – Großzügiges Platzangebot.
3 – Hohe Fahrdynamik.
4 – Aktive und passive Sicherheit.
5 – Agilität.
6 – Fahrkomfort.
7 – Standfestigkeit und Zuverlässigkeit.
8 – Produktqualität.
9 – Bedienfreundlichkeit.
Auf dieser Basis entstanden zwei Versionen für den europäischen Markt:
-
⇒ „ACT“ (Active Commercial Truck), die Einzelkabiner-Ausführung des L200 mit betontem Nutzcharakter.
⇒ „ART“ (Active Recreational Truck), die Varianten mit verlängerter Einzel(Club-) beziehungsweise Doppelkabine für den überwiegeden Einsatz im Privat- und Freizeitbereich.
Damit vereint der neue Mitsubishi L200 klassische Pickup-Tugenden wie Robustheit und Vielseitgkeit mit ansprechender Fahrdynamik sowie einem Sicherheits- und Ausstattungsniveau, die ihn als SUV modernen Zuschnitts ausweisen.
Dem entsprechend positioniert sich der japanische Sport-Pickup in unmittelbarer Nähe seiner Markengefährten Outlander, Pajero und Pajero Sport. Die Tatsache, dass rund 35 Prozent der bisherigen Besitzer aus traditionellen Limousinen-Segmenten stammen und keine Rückkehrabsichten er-kennen lassen, bietet mithin viel versprechende Absatzchancen für Mitsubishi Motors Europe.
DESIGN
- Sportlicher Charakter -
Dass sich bislang rund 30 Prozent der Käufer wegen des Designs für den L200 entschieden, verdeutlicht die hohen Maßstäbe, die für den Nachfolger anzulegen waren.
Vom Konzept zur Realität
Der L200 gehört zu einer Reihe authentischer Allradmodelle, die zusammen mit der Motorsporttraditi-on das Image von Mitsubishi in Europa maßgeblich geprägt haben. Auf dieser Basis entstand eine Designstrategie, die sich am Pajero Evolution aus dem Jahr 2001 und den Pajero Evo 2+2-Konzeptstudien von 2002 orientiert und dem L200 einen sportlichen Charakter verleiht, den kein Wettbewerber glaubwürdiger verkörpern könnte. Die Erfolge verschiedener Mitsubishi-Pickup-Modelle im Cross-Country-Sport, die 2003 in Carlos Sousas Gewinn des „FIA Cross Country Rallye World Cups“ auf einem Mitsubishi L200 gipfelten, unterstreichen diesen Anspruch. So kam es nicht überraschend, dass die Neuauflage des Mitsubishi-Pickups als „Truck Evolution 2005 Edition“ mit dem thailändischen Piloten-Duo Pornsawan Siriwattanakun / Pornthep Sukafuta auf der Rallye Dakar 2005 ihr Debüt gab.
Das neue Erscheinungsbild der Marke war bereits mit dem aktuellen Colt (Designvorlage: Studie CZ2 aus dem Jahr 2001), der Großraumlimousine Grandis (CZ3 Tarmac und Space Liner von 2001) und dem Mikrocar „i“ (Konzept „i“ von 2003) eingeführt worden. Der nächste Protagonist dieser Designphilosphie wird eine komplette Neuentwicklung für das europäische C-Segment sein und 2007 debütieren. Als Inspirator und Stilvorlage dient in diesem Fall die Studie „Concept Sportback“ aus dem Jahr 2005.
Inspiriert vom Pajero Evolution
Wesentlichen Einfluss auf die Optik des neuen Modells hatte der auf Motorshows und Wüstenrallies gleichermaßen erfolgreiche Pajero Evolution, dessen kraftvolles Design-Statement sich im neuen L200 widerspiegelt und diesem eine unverwechselbare Identität ohne Gimmicks und Effekthaschereien verleiht.
Der L200 könnte als Pickup-Version des Pajero Evo durchgehen: Motorhaube, Stoßfänger, Frontscheibe und Kabine sind nahezu identisch, die Linienführungen ähneln sich auffallend. Dazu kommen der ausdrucksstarke Mitsubishi „Mount Fuji“-Frontgrill und weitere markante Details wie Außenspiegel, Türgriffe und die 17-Zoll-Räder.
Aus fast jedem Blickwinkel wird deutlich: Die Designer des Mitsubishi Motors Design Centers haben die Pickup-Thematik mit neuen Augen gesehen. So präsentiert sich die Heckpartie nicht als Anbau, sondern als integraler Bestandteil der Gesamtform – erkennbar an einer dynamischen Trennlinie zwischen Kabine und Pritsche, die sich dem Schwung der Fensterlinie elegant anpasst, der nach hinten abfallenden Dachkontur, markanten Charakterlinien beidseits der Ladeklappe, einem harmonisch in die Gesamtlinie integrierten Frontstoßfänger und Heckleuchten in Bumerang-Form.
cw-Wert von 0,46
Gleichzeitig wurde das betont dynamische Designthema geltenden Regularien und praktischen Alltagsbedingungen so geschickt angepasst, dass keinerlei Einschränkungen im Alltag nötig sind. Ein Beispiel hierfür sind die gegenüber dem Pajero Evolution stärker gerundeten Ecken der Fronthaube, die on- wie offroad für uneingeschränkte Sicht sorgen. Ein weiteres Merkmal ist der niedrigste cw-Wert im gesamten Pickup-Segment (0,46-0,51 je nach Modellversion; Vorgänger: 0,58), der zur Verbrauchssenkung ebenso beiträgt wie zur Reduzierung von Windgeräuschen bei hohem Tempo.
Für Aerodynamiker bedeuten Pickup-typische Proportionen seit jeher eine Herausforderung, da das Heck mit der separaten Ladefläche generell für Turbulenzen anfällig ist. Beim neuen L200 griffen die Designer und Ingenieure daher zu gezieltem Feintuning:
Das Augenmerk lag dabei auf
- der Dachline,
- der A-Säule,
- den Ecken und der Form der Frontstoßfänger,
- dem Frontspoiler,
- den vorderen und hinteren Kotflügeln,
- und der Form der Außenspiegel (Dreiwulst-Form).
Optimierte Geländeeigenschaften
Ein weiteres anspruchsvolles Entwicklungsziel lag in der Optimierung der Fahreigenschaften im Gelände, ohne dadurch die dynamische Linienführung zu beeinträchtigen. Die wichtigsten Karosserie-Geländedaten im Überblick:
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|
L200 Vorgänger | L200 neu |
| Böschungswinkel vorn | 36°2´ | 33°4´ |
| Rampenwinkel | 23°2´ | 26°7´ |
| Böschungswinkel hinten | 27°6´ | 27°2´ |
Elegantes Interieur
Analog zum Exterieur präsentiert sich der Innenraum des L200 mit schwungvollen Kurven statt der sonst üblichen Ecken und Kanten. Eine markante Frontkonsole mit Infodisplay*, Luftdüsen und integ-rierter Klimaregelung** prägt das fahrerorientierte Cockpit, das dennoch Pickup-typische Atmosphäre vermittelt. So kommen an Instrumententräger und Mittelkonsole robuste Oberflächenmaterialien mit geometrischem Streifen-Strukturmuster zum Einsatz, die eine betont funktionale Note verleihen. Schon beim neuen Colt wählten die Mitsubishi-Designer diesen Weg der Oberflächengestaltung, anstatt – wie in der Automobilindustrie lange üblich – Naturstoffe nachzuahmen.
*bei „Intense“-Modellen,
**Klimaautomatik bei „Intense“-Modellen, Klimaanlage bei „Invite“-Modellen
Attraktive Details wie das markant geformte Lenkrad, die überlappenden, blau unterlegten Instrumente und die silberfarbene Umrandung der Schalteinheit* vermitteln Sportlichkeit und markanten Offroad-Charakter. Eine niedrige Fensterlinie und die große, weit vor dem Instrumentenblock ansetzende Frontscheibe im Cab forward-Design schaffen ein großzügiges Raumgefühl, das sich wohltuend von den oftmals beengten Pickup-Kabinen unterscheidet. Bei Dunkelheit erzeugen geschickt positionierte Lichtquellen ein entspanntes Klima und erleichtern zudem die Bedienung.
*Je nach Ausstattung.
FAHRDYNAMIK
- Umfassende Sicherheit -
Angesichts der Verkehrssituation in Europa lag ein Entwicklungsschwerpunkt auf der aktiven und pas-siven Sicherheit. Zu ersterer zählen Fahreigenschaften, wie die meisten Europäer sie bevorzugen: Agilität, direkte Lenkung, souveräne Bremsen und sportliche Beschleunigung. Merkmale, mit denen der L200 dank hoch entwickelter Technologien Maßstäbe im Pickup-Segment setzt. Dazu zählen:
-
Permanenter Allradantrieb „Super Select 4WD“
Das System entspricht grundsätzlich dem des Pajero und ist einzigartig im Pickup-Segment. Der Fahrer kann die gewünschte Grundkonfiguration des Antriebs einstel-len und bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h während der Fahrt zwischen Zwei- und Vierradantrieb wechseln.
Die stärkste Seite von Super Select ist der für sämtliche Fahrbedingungen geeignete „4H“-Modus. Gerade im unbeladenen Zustand, was bei der Nutzung als Freizeit-SUV häufig der Fall ist, bietet das System Traktionsvorteile. Dabei variiert ein Mittendifferenzial mit Viskokupplung die im Normalfall symmetrische (50:50-) Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse.
Alternativ zum „Super Select“-System steht je nach Markt und Ausstattung (in Dtl. für „Inform“- und „Invite“-Modelle) die einfachere Variante „Easy Select“ zur Verfügung, die ebenfalls während der Fahrt von 2WD auf 4WD umgeschaltet werden kann.
Im Hinblick auf optimale Bedienbarkeit im Offroadeinsatz gaben die Antriebsspezialisten einem Hebel zur Allrad-Aktivierung den Vorzug vor dem derzeit häufig verwende-ten, aber weniger ergonomischen Drehschalter.
Bei Fahrzeugen mit „Easy Select“ kommt zusätzlich eine elektronisch geregelte, per Knopfdruck aktivierbare Hinterachs-Differenzialsperre zum Einsatz, die der Fahrer bei Geschwindigkeiten unterhalb von 12 km/h einsetzen kann, um auf losem Untergrund die bestmögliche Traktion herzustellen.
-
Aktive Stabilitäts- und Traktionskontrolle „MASC/MATC“*
Einzigartig im Pickup-Segment und ein maßgeblicher Sicherheitsfaktor ist die Ausrüs-tung mit der elektronischen Stabilitäts- und Traktionskontrolle MASC/MATC (Mitsubi-shi Active Stability and Traction Control)*.
*bei “Intense“-Ausstattung.
MASC/MATC operiert mit Sensoren für Lenkwinkel, Quer- und Gierbeschleunigung und erfasst über die ABS-Sensorik Raddrehzahlen und Bremsdruck, die Steuermodu-le von Motor, Getriebe und der Schlupfregelung sind über Datenbusse zu einem interaktiven Gesamtsystem miteinander vernetzt. Die Vorteile:
-
⇒ Kontrolle des Fahrverhaltens in Grenzsituationen.
⇒ Kontrolle von Über- und Untersteuerreaktionen auf nasser Fahrbahn.
⇒ Warnung des Fahrers.
⇒ Abschaltmöglichkeit für Fahrten im Gelände.
-
Neuentwicklung von Radaufhängung, Bremsen und Lenkung
Der Evolutionsschritt vom Vorgänger zum aktuellen Mitsubishi L200 beeinhaltete auch die Überarbeitung sämtlicher Fahrwerkskomponenten. Die wesentlichen Merkmale im Überblick:
- Doppelquerlenker-Radführung vorn (statt Einzelquerlenker) mit Schraubenfedern und Querstabilisator für erhöhte Fahr- und Bremstabilität, zusätzliche Steifigkeit, Gewichtseinsparungen (12 kg) und optimierte Wartungsfreundlichkeit.
- Hinterachse mit verbesserten Komforteigenschaften, zusätzlicher Bodenfreiheit, erhöhter Wanksteifigkeit, optimierter Handling-Balance zwischen leerem und beladenem Zustand sowie höherer Dauerfestigkeit und niedrigeren Fahrgeräuschen.
- Zahnstangenlenkung (statt Kugelumlauflenkung) für lineare Lenkreaktionen, höhere Stabilität und zusätzliche Fahrwerkssteifigkeit. Dazu kommt die reduzierte Rückschlag- und Flatterneigung, eine geringere Anfälligkeit für Vibrationen und Geräusche, die einfachere Wartung sowie Gewichtseinsparungen von insgesamt 13 Kilogramm. Darüber hinaus bietet diese Lösung mit 11,8 Metern den kleinsten Wendekreisdurchmesser in der Pickup-Klasse – vergleichbare Mitbewerber sind mit Werten zwischen 12,4 und 14,0 Meter deutlich unhandlicher.
- Die Kombination neu entwickelter (belüfteter) 16-Zoll-Scheibenbremsen vorn mit 11,6-Zoll-Trommelbremsen an der Hinterachse, einem großformatigen 10-Zoll-Bremskraftverstärker und ABS generiert nach dem Testverfahren des deutschen Fachmagazins „Auto Motor und Sport“ die kürzesten Bremswege der Klasse. Weitere Vorteile: klare Rückmeldung und gute Dosierbarkeit.
Eine elektronische Bremskraftverteilung (EBD) zählt ebenfalls zum Ausrüstungsstandard. Mit ihrer Hilfe wird über die ABS-Hydraulik die Bremskraft in Abhängigkeit vom Fahrbahn- und Beladungszustand situationsgerecht auf Vorder- und Hinterachse verteilt.
-
Neuer 2,5-Liter-Common Rail-Turbodiesel:
Wesentliche Vorteile des neu entwickelten Dieseltriebwerks gegenüber dem Vorgänger liegen in der deutlich verbesserten Laufkultur und einem 31-prozentigen Drehmoment-Plus, das hohe Durchzugskraft und souveräne Beschleunigung aus niedrigen Drehzahlen garantiert. Im direkten Vergleich präsentieren sich die wichtigsten Daten wie folgt:
L200 Vorgänger L200 neu* Max. Output 115 PS bei 4.000 min -1 136 PS bei 4.000 min -1 Max. Torque 240 Nm bei 2.000 min -1 314 Nm bei 2.000 min -1 Leistungsgewicht 15,3 kg/PS 13,7 kg/PS
Beschleunigung 0-100 km/h 16,8 s 14,6 s Elastizität 80-100 km/h 6,9 s 6,2 s Höchstgeschwindigkeit 152 km/h 167 km/h
CO2–Ausstoß (kombiniert) k.A. 228 g/km Kraftstoffverbrauch (kombiniert) 10,6 l/100 km 8,6 l/100 km
*Endgültige Daten mit der Homologation.
Das neue Triebwerk positioniert sich in der Mitte des Spektrums direkter japanischer Mitbewerber (102-174 PS) und trifft exakt den Leistungsbedarf europäischer Kunden. Dank der neu entwickelten Common-Rail-Einspritzung erreicht der L200 so niedrige Emissionswerte, dass er als derzeit einziger Vertreter des Eintonnen-Pickup-Segments die Abgasnorm Euro 4 erfüllt.
Der Motor steht in zwei Antriebskombinationen zur Wahl:
-
⇒ eine Ausführung mit manuellem Fünfgang-Schaltgetriebe, dessen Gehäuse dank einer besonders steifen Struktur zu erhöhter Zuverlässigkeit und reduziertem Geräuschaufkommen beiträgt. Drei-Konus-Synchronisierungen in den Gängen eins bis drei sorgen darüber hinaus für flüssigere Gangwechsel.
⇒ eine Ausführung* mit elektronisch geregeltem Vierstufen-Automatikgetriebe einschließlich Overdrive-Modus und erhöhter Schaltqualität.
*nur für L200 Intense Doppelkabine
Passive Sicherheit
Dank technischer Innovationstärke setzt der L200 auch im Hinblick auf die passive Sicherheit Maßstäbe in seiner Klasse. Eine zentrale Rolle spielt dabei die von Mitsubishi entwickelte und patentierte „RISE“-Karosserie (Reinforced Impact Safety Evolution), in der die tragenden Strukturen zu einem vernetzten System zusammengefasst sind und dadurch im Kollisionsfall ein Höchstmaß an Insassenschutz bieten.
Weitere Sicherheitsfeatures sind:
- Fahrer- und Beifahrerairbag (deaktivierbar).
- Kindersitzverankerungen nach Isofix-Standard (äußere Fondsitze bei Doppelkabine).
- Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer vorn.
- Auf maximalen Fussgängerschutz ausgelegte Frontpartie.
- Neues Sitzstrukturdesign (optimierter Schutz bei Rückaufprall/Schleudertraumaschutz).
- Eine optimierte Interieurgestaltung im Bereich Dach / Heckfenster zum Schutz vor Kopfverletzungen.
- Einklemmschutz an allen elektrischen Scheibenhebern.
- Seitenaufprall-Schutzstreben in den Türen.
- Sicherheitspedalerie, die den Fahrer im Kollisionsfall vor Beinverletzungen schützt.
- Zweistufen-Sicherheitslenksäule.
- Krafstofftank vor der Hinterachse.
- Im Hydroforming-Verfahren hergestellte Rahmenteile mit zusätzlichen Wülsten zur wirkungsvollen Absorption der Aufprallenergie.
Zusammen mit der RISE-Karosseriestruktur bildet dies die Grundlage für das als Zielvorgabe definierte Vier-Sterne-Rating beim Inhouse-Crashversuch nach dem Euro NCAP-Testschema – auch dies eine Weltneuheit im Pickup-Segment.
KOMFORT UND FUNKTIONALITÄT
- „Sport Utility-Truck“ -
Erhältlich ist der neue L200 in den Karosserievarianten Single Cab (Einzelkabine 2-Sitzer), Club Cab (verlängerte zweitürige Einzelkabine, 2+2-Sitzer) und als Double Cab (viertürige Doppelkabine, 5-Sitzer).
Einerseits ein SUV …
Als Einzelkabine eignet sich der L200 besonders für die kommerzielle Nutzung in Gewerbe und Handwerk, während er in Club- oder Doppelkabiner-Ausführung als Alltagsfahrzeug eine ebenso gute Figur abgibt wie als trendiger Lifestyle-Transporter für sperriges Hobbygerät.
Durch seinen Auftritt distanziert sich der neue L200 von der nutzfahrzeughaften Kargheit, die man hier zu Lande mit dieser Fahrzeugkategorie oftmals verbindet, und präsentiert sich stattdessen als maßgeschneidertes Vielzweckfahrzeug für europäische Straßen. Seine Vorteile:
-
Größte Innenraumlänge der Klasse (1.725 mm) bei fünf Metern Außenlänge:
Beim Abwägen zwischen Raumbedarf und nutzbarer Ladefläche fiel die Entscheidung zugunsten einer großzügig geschnittenen Kabine. Darin spiegelte sich wider, dass diese Fahrzeuggattung überwiegend im Freizeitbereich zum Einsatz kommt und die Ladelänge (Club Cab 1,81 m/Double Cab 1,32 m) nicht die gleiche Priorität besitzt wie ein familientaugliches Platzangebot.
Darüber hinaus galt die Maßgabe, die Gesamtlänge nicht oder nicht erheblich über fünf Meter anwachsen zu lassen, um europäische Parkplatz-Dimensionen nicht zu sprengen – in Kombination mit dem sehr kleinen Wendekreis (11,8 m) ein klarer Praxisvorteil.
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Limousinenartiger Komfort:
Ein weiterer Entwicklungsschwerpunkt lag auf einem gehobenem Komfort- und Aus-stattungsniveau, das Kunden zunehmend auch von Pickup-Fahrzeugen erwarten.
Auch hier lag die Erkennnis zugrunde, dass eine beträchtliche Anzahl der Besitzer – beim L200-Vorgängermodell bisher rund 35 Prozent – aus traditionellen Pkw-Segmenten kommen. Die wesentlichen Komfortmerkmale im Überblick:
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⇒ Beinfreiheit im Fond: Mit 810 Millimetern (Doppelkabiner) ist dieses wich-tige Komfortmaß dem einer Limousine ebenbürtig und den meisten der-zeitigen Mitbewerbern überlegen.
⇒ Reduzierung von Geräuschen und Vibrationen.
⇒ Abgesenkte „Hüftpunkte“ (-26 mm vorn, -35 mm hinten) für bequemeren Ein- und Ausstieg.
⇒ Komfortbetonte Auslegung der Rücksitze in Design, Polsterung und Lehnenneigung (25°) und Ausstattungsdetails wie eine klappbare Mittelarmlehne mit integrierten Trinkgefäßhalterungen (Doppelkabiner).
⇒ Die Kombination verschiedener Lichtquellen (Innenraum, Boden, Türen Decke), die bei Dunkelheit ein wohnliches Ambiente erzeugen.
⇒ Lederausstattung, Fahrersitz achtfach elektrisch verstellbar (Option „Premium-Paket“ für L200 Doppelkabine „Intense“, enthält des weiteren Sitzheizung vorn und Privacy Glass).
⇒ DVD Navigationssystem mit TMC und Multi-Info-Display mit „Touch screen“-Bedienung (Option/Zubehör für Intense Versionen).
⇒ Ebenfalls wird erstmals in dieser Fahrzeugklasse eine elektrisch versenkbare Heckscheibe angeboten (nur für die Doppelkabine in der Ausstattung „Intense“). Es erlaubt eine turbulenzfreie Zusatzbelüftung des Innenraums und erlaubt darüber hinaus Zugriff auf das Frachtgut auf der Ladefläche oder – bei Ausrüstung mit einem Hardtop – die Beheizung des Laderaums.
… und andererseits ein Truck
Neben hoher aktiver und passiver Sicherheit und außergewöhnlichem Fahrkomfort bietet der L200 alle Praxismerkmale und Gebrauchsvorteile eines Pickups. Dazu gehören:
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ein neuer, im „Hydroforming“-Verfahren hergestellter Leiterrahmen:
Der Leiterrahmen wurde im Hinblick auf hohe Nutzlasten und maximale passive Sicherheit vollständig neu entwickelt, wobei die Biegesteifigkeit um das 1,7-fache und die Torsionssteifigkeit um den Faktor 1,5 zunahmen. Gleichzeitig konnten Vibrationen deutlich gemindert werden. Eine robuste Hinterachskonstruktion mit mehrlagigen Blattfedern rundet die ausgezeichneten Transportfähigkeiten ab.
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Ausführung als Einzelkabiner, Club Cab- und Doppelkabine:
Entsprechend dem multivariablen Konzept umfasst das Modellangebot des L200 eine Ausführung als Einzelkabiner, die bisher rund fünf Prozent des Gesamtabsatzes der Baureihe in Europa ausmachte. Bei den häufiger als Mehrzweckfahrzeug genutzten Varianten mit verlängerter Einzel- (Club Cab) und Doppelkabine liegen die Verkaufsanteile bei 15 beziehungsweise 80 Prozent.
Im Unterschied zu diesen stand beim Einzelkabiner die kommerzielle Nutzung im Vordergrund, was sowohl im Design (anderer Frontgrill, schwarze Frontstoßfänger, robuste Innenraumverkleidungen) als auch in der Funktionalität zum Ausdruck kommt (Heckscheiben-Schutzgitter, 2,22 Meter Ladeflächenlänge).
- spezielle Merkmale für gewerbliche Nutzung: Ladefläche aller Karosserievarianten passend für Euro-Paletten.
- Ladefläche doppelwandig und verzinkt.Um 180 Grad absenkbare Heckklappe (bei Einzelkabine und allen Modellen mit „Invite-Austattung) für Beladung per Gabelstapler.
- ABS mit EBD
- Von sechs auf zwölf Jahre erweiterte Durchrostungsgarantie.
- Von 7.500 km / sechs Monate auf 20.000 Kilometer vergrößerte Serviceintervalle.
- Bis zu 1,0 Tonnen Nutzlast.
- 2,7 Tonnen Anhängelast bei 12% Steigung.
Stand: März 2006
| Kontakt: |
MITSUBISHI MOTORS Deutschland GmbH, Helmut Bauer
Telefon 0 61 47 / 2 07 - 200, Telefax 0 61 47 / 2 07 - 1 02 |
Mitsubishi Motors Deutschland










