1. Effizientes Packaging
Der Mitsubishi "i-MiEV" basiert auf der Plattform des Minicars "i", wobei ein Lithium-Ionen-Batteriepaket sowie Elektromotor, Umrichter und weitere elektrische Komponenten an die Positionen von Heck-Mittelmotor und Unterflurtank rücken.
Die Karosseriestruktur erfordert für nur wenige Modifikationen, da das Heck-Mittelmotor-Layout des benzinbetriebenen "i" eine ideale Ausgangsbasis bietet:
- So erlaubt diese Konfiguration eine Positionierung des Antriebs vor der Hinterachse und schafft dadurch großzügige Platzverhältnisse für bis zu vier Passagiere.
- Außerdem steht Raum für ein ausreichend großes Batteriepaket zur Verfügung, um die gewünschte Reichweite zu gewährleisten.
- Die Anordnung der Batterien im Karosserieboden senkt zudem den Schwerpunkt des Fahrzeugs, wovon Agilität und Fahrsicherheit profitieren.
Ein Onboard-Aufladesystem erlaubt zudem das Regenerieren der Batterien an regulären Haushalts-Steckdosen.
2. Hohe Batteriekapazität
Batterien für Elektrofahrzeuge benötigen hohe Energiedichten. Im "i-MiEV" kommt deshalb ein Lithium-Ionen-Batteriepaket aus 22 kapazitätsstarken Modulen mit jeweils vier Zellen zum Einsatz. Jedes Modul kann unter dem Fahrzeugboden in Längs- oder Queranordnung montiert werden.
Die angestrebte Reichweite mit einer Batterieladung ist mit 160 Kilometern angesetzt (Fahrprogramm nach dem jap. 10-15 Mode). Nach dem EU-Mode wird eine Reichweite von 144 Kilometern erzielt.
3. Kleiner hocheffizienter Motor
Neben seinen praktischen Vorzügen und niedrigen Schadstoffemissionen kann der Mitsubishi "i-MiEV" im Vergleich mit dem konventionell angetriebenen Ursprungsmodell auch fahrdynamische Prinzipvorteile des elektrischen Antriebs in die Waagschale werfen:
Der 1080 Kilogramm leichte Mitsubishi "i-MiEV" ist mit einem permanentmagnetisiertem Synchronmotor ausgestattet, der 47 kW / 64 PS leistet. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 130 km/h.
In der Beschleunigung von 40 auf 60 km/h ist er um 31 Prozent schneller, dank des stattlichen Drehmoments von 180 gegenüber 94 Newtonmetern (660 cm 3 -Turbo-Benziner "i") deutlich durchzugsstärker und darüber hinaus um 5 dB leiser und vibrationsärmer.
4. Zwei Batterie-Ladesysteme
Die "i-MiEV"-Technologie ist mit zwei Batterie-Ladesystemen kompatibel:
- Haushalt-Ladesystem (100 V, 200 V):
Die Batterien des "i-MiEV" lassen sich über einen Anschluss an der rechten Fahrzeugseite an einem regulären Haushalts-Elektroanschluss aufladen. Bei Nutzung des billigeren Nachstroms lässt sich das Fahrzeug bei einer Netzspannung von 200 Volt in rund sieben Stunden kostengünstig regenerieren (100 V Netzspannung: 14 Stunden). - Schnellladesystem:
Über einen 200 V / 50 kW-Drehstromanschluss auf der linken Fahrzeugseite lässt sich der i-MiEV binnen 30 Minuten auf 80 Prozent der Maximalkapazität aufladen.
In Zahlen bedeutet das: Wenn die Batterien des Mitsubishi "i-MiEV" in Japan bei Tag aufgeladen werden, erreichen die Betriebskosten (in Yen/km) nur ein Drittel von denen des "i" – bei Nachtstromladung ist es sogar nur ein Neuntel.
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Mitsubishi Motors Deutschland










